Kellerasseln im Haus erkennen und bekämpfen
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24. September 2026 - von Aaron Berndt

Kellerasseln im Haus sind harmlose Krebstiere und fast immer ein Feuchtigkeits-Signal, kein Hygieneproblem. Die Tiere übertragen keine Krankheiten, beißen nicht und richten in der Wohnung keinen Schaden an. Wer sie dauerhaft loswerden will, muss nicht sprühen, sondern die feuchte Stelle finden, die sie angelockt hat. Wenn abends plötzlich mehrere graue, gepanzerte Tierchen über deinen Kellerboden laufen, wirkt das unangenehm – gefährlich ist es nicht.

Eine Einordnung vorweg, die vieles erklärt: Die Kellerassel ist kein Insekt. Sie gehört zur Ordnung der Asseln (Isopoda) und damit zur Klasse der Krebse – zusammen mit Spinnentieren, Tausendfüßlern und Insekten bildet sie den Stamm der Gliederfüßer (Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, „Mauer-, Keller- und Rollassel”, März 2009). Daraus folgt alles Weitere: Krebse brauchen Wasser.

Die kurze Antwort: Asseln atmen über Kiemen und besitzen keine wasserdichte Wachsschicht auf dem Panzer. Sie überleben nur bei hoher Luftfeuchtigkeit. Findest du eines der Tiere in der Wohnung, gibt es dort eine feuchte Stelle – ein undichtes Rohr, Kondenswasser, eine nasse Kellerwand oder feuchtes Laub direkt vor der Tür. Trocknet die Stelle aus, verschwinden sie von selbst.

Das Wichtigste in Kürze:
Erkennen: Bis zu 20 mm lang, schiefergrau, flach, mit sieben Beinpaaren und zwei Fühlerpaaren. Sieben Beinpaare heißt: kein Insekt, sondern ein Krebstier.
Ursache: Ein Feuchtigkeits-Anzeiger. Die Tiere kommen nicht wegen Schmutz, sondern wegen Nässe – und wandern aus dem Garten ein, nicht aus dem Haus heraus.
Sofort: Absaugen oder auffegen. Das ist auch die amtlich empfohlene Erstmaßnahme, ein Gift brauchst du dafür nicht.
Dauerhaft: Luftfeuchtigkeit senken und Eintrittswege schließen. In zentralgeheizten, trockenen Räumen vertrocknen die Tiere innerhalb kurzer Zeit – dort können sie sich gar nicht halten.

Was sind Kellerasseln – und sind sie gefährlich?

Kellerasseln sind ungefährlich. Sie beißen nicht, stechen nicht, übertragen keine Krankheiten und zerstören keine Bausubstanz. Die Art Porcellio scaber ernährt sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial. Als reiner Zersetzer ist sie im Garten sogar nützlich – dort baut sie Laub ab und bildet Humus.

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg formuliert die Schadwirkung nüchtern: Schäden an Lebensmitteln würden „meistens nur als ekelerregend empfunden”, außerhalb von Gebäuden hätten Asseln als Humusbildner „eine größere Bedeutung”. Das Problem ist optisch, nicht gesundheitlich.

Ein echter Sachschaden entsteht nur in feuchten Vorratskellern, wo die Tiere an lagernde Kartoffeln, Möhren und Obst gehen. Das Fraßbild ähnelt dem von Schnecken, hat aber kleinere Löcher und keine Schleim- oder Kotspuren. Wer das findet, hat ein Lagerproblem – und wieder ein Feuchtigkeitsproblem.

Warum die Kellerassel kein Insekt ist

Der Unterschied ist an den Beinen abzählbar. Insekten haben drei Beinpaare und ein Fühlerpaar, die Assel dagegen sieben Laufbeinpaare – also 14 Beine – und zwei Fühlerpaare (Institut für Schädlingskunde, Steckbrief Kellerassel). Sie ist ein Krebstier, das an Land lebt.

Diese Einordnung ist dein praktischer Schlüssel: Ein Krebs, der über Kiemen atmet, verliert ohne Feuchtigkeit schnell Wasser. Trockenheit wirkt hier zuverlässiger als jedes Mittel.

Wie erkennst du eine Kellerassel?

Eine ausgewachsene Assel wird bis zu 20 mm lang, ist abgeflacht, schiefer- bis dunkelgrau und manchmal gelblich gefleckt. Das sicherste Merkmal ist die gekörnte, raue Oberfläche des Panzers – sie wirkt matt statt glänzend. Zusätzlich ragen die Seitenlappen am Kopf auf Augenhöhe deutlich vor.

Kellerassel an einer feuchten Kellerwand mit Moos

Die drei häufigen Arten trennst du an Oberfläche und Verhalten – und daran, welche sich zur Kugel einrollt.

Kellerassel, Mauerassel oder Rollassel?

Merkmal Kellerassel Mauerassel Rollassel
Art Porcellio scaber Oniscus asellus Armadillidium vulgare
Länge bis 20 mm bis 18 mm bis 16 mm
Oberfläche gekörnt, matt glatt, schwach glänzend auffallend glatt
Färbung schiefer- bis dunkelgrau, teils gelblich gefleckt dunkelgrau bis schwarzbraun, zwei Längsreihen heller Flecken braun-, schwarz- oder blaugrau; Weibchen heller marmoriert
Fühlergeißel zweigliedrig dreigliedrig zweigliedrig
Einrollen zur Kugel nein nein ja, vollständig
Eier je Weibchen ca. 10–70 ca. 30–60 ca. 20–160

Alle Werte stammen aus der Informationsschrift des Landesgesundheitsamts. Praktisch gilt: Kugel = Rollassel. Glatter, glänzender Rücken mit hellen Fleckenreihen = Mauerassel. Rau und matt = Kellerassel.

Kellerassel oder Silberfisch – wer war es wirklich?

Beide leben im Feuchten, beide sind nachtaktiv, beide tauchen im Bad und im Keller auf. Verwechseln lassen sie sich trotzdem kaum: Der Silberfisch ist silbrig glänzend, flink und flieht blitzschnell ins Dunkle. Die Assel ist grau, gepanzert und auffallend langsam.

Kellerassel oder Silberfisch: Unterschiede bei Beinen, Aussehen und Nahrung im Vergleich

Die Unterscheidung lohnt sich, weil die Gegenmaßnahmen andere sind: Silberfische fressen Stärke und Zucker, also Tapetenkleister, Papier und Hautschuppen. Vermutest du sie, hilft der Ratgeber zu Silberfischen im Keller; auch Silberfisch oder Papierfisch klärt sich am Aussehen.

Merkmal Kellerassel Silberfisch
Beine 14 (sieben Paare) 6 (drei Paare)
Aussehen grau, gepanzert, gewölbt silbrig, schuppig, flach
Bewegung langsam, krabbelnd sehr schnell, schlängelnd
Nahrung totes Pflanzenmaterial, Laub, Pilze Stärke, Zucker, Papier, Hautschuppen
Herkunft wandert von draußen ein lebt dauerhaft im Gebäude
Tiergruppe Krebstier Insekt

Warum sind Kellerasseln im Haus?

Asseln kommen wegen Feuchtigkeit, nicht wegen Schmutz. Dem Panzer fehlt die Wachsschicht, die andere Krebse vor dem Verdunsten schützt. Deshalb sind Landasseln laut Landesgesundheitsamt „auf eine hohe Luftfeuchtigkeit angewiesen”. Ein sauberer, aber feuchter Keller zieht sie an; ein staubiger, aber trockener nicht.

Ein Detail aus derselben Quelle erklärt, warum du die Tiere überhaupt zu Gesicht bekommst: Bei abnehmender Luftfeuchtigkeit steigt ihre Aktivität, bis sie wieder eine feuchtere Umgebung gefunden haben. Und ihre Lichtscheu überwinden sie „nur bei Trockenheit” – dann laufen sie auch tagsüber herum.

Daraus folgt eine Faustregel: Sichtbare Tiere am Tag sind ein Zeichen für Trockenstress, nicht für eine Massenvermehrung. Sie suchen Wasser. Normalerweise beschränkt sich ihre Aktivität auf ungefähr eine Stunde in der Nacht.

Typische Quellen sind undichte Rohre und Silikonfugen, Kondenswasser an kalten Außenwänden, nasse Kellerwände, schlecht belüftete Waschküchen und Regenwasser, das an der Hauswand versickert. Wo Nässe lange steht, folgt oft mehr: Der Zusammenhang zwischen Schimmel und Schädlingen ist gut dokumentiert, feuchte Wände sind die gemeinsame Wurzel.

Woher kommen Kellerasseln ins Haus?

Asseln wandern von außen ein. Die Tiere leben im Garten unter Laub, Steinplatten, Brettern, Blumentöpfen und Komposthaufen. Von dort gelangen sie über bodennahe Öffnungen ins Gebäude – meist nur wenige Meter weit, denn weite Strecken legen die langsamen Krebstiere nicht zurück.

Die üblichen Eintrittswege hast du schnell abgesucht:

  • Licht- und Kellerschächte mit Laub
  • undichte Kellerfenster und alte Holzrahmen
  • Spalten unter Terrassen- und Kellertüren
  • Mauerdurchführungen für Rohre und Kabel
  • Risse im Sockelbereich
  • Blumentöpfe und Brennholz von draußen

Der letzte Punkt wird unterschätzt: Wer im Herbst Kübelpflanzen hereinholt, bringt die Tiere im Wurzelballen mit. Gleiches gilt für Brennholz direkt an der Hauswand.

Was hilft sofort gegen Kellerasseln?

Der schnellste Weg ist mechanisch: absaugen, auffegen oder aufsammeln. Genau das empfiehlt das Landesgesundheitsamt als Regelmaßnahme – „in der Regel lassen sich Asseln einfach absaugen, auffegen oder aufsammeln”. Ein Staubsauger erledigt einen Kellerbefall in wenigen Minuten, ohne dass ein Mittel nötig wird.

Danach diese drei Schritte in dieser Reihenfolge:

  1. Absaugen und Beutel entsorgen. Den Beutel draußen in die Restmülltonne geben, nicht im Keller lassen.
  2. Feuchte Stelle suchen. Wände abtasten, Rohre und Fugen prüfen, hinter Waschmaschine und Regale schauen. Ein Hygrometer für wenige Euro zeigt dir, wie hoch die Luftfeuchtigkeit wirklich ist.
  3. Versteckplätze räumen. Feuchte Pappkartons, altes Laub und Bretter am Boden entfernen – Nahrung und Unterschlupf zugleich.

Magst du die Tiere nicht töten, kehrst du sie auf und setzt sie ins Beet oder auf den Kompost. Der Unterschied zwischen Schädling und Nützling hängt hier buchstäblich davon ab, auf welcher Seite der Hauswand das Tier sitzt.

Wie wirst du Kellerasseln dauerhaft los?

Dauerhaft verschwinden sie nur über das Klima, nicht über ein Mittel. Sinkt die Luftfeuchtigkeit, verlieren die Tiere Wasser und wandern ab oder vertrocknen. In zentralgeheizten Räumen halten sie sich laut Institut für Schädlingskunde ohnehin nicht – dort „vertrocknen sie rasch”.

Luftfeuchtigkeit senken

Das Landesgesundheitsamt nennt regelmäßiges Lüften, die Beseitigung von Isolationsschäden an den Kelleraußenwänden und die spritzfreie Ableitung von Regenwasser. Praktisch heißt das: Lüfte den Keller im Sommer nur nachts oder früh morgens, wenn die Außenluft kühler ist als die Kellerwand – sonst schlägt sich warme Luft als Kondenswasser nieder. Ein Luftentfeuchter hilft, wo bauliche Lösungen dauern.

Eintrittswege schließen

Türdichtungen und Bürstenleisten, Fliegengitter an Kellerfenstern, ausgeschäumte Rohrdurchführungen und gereinigte Lichtschächte nehmen den Tieren den Weg. Das wirkt dauerhaft und gegen alle bodennah krabbelnden Besucher.

Das Umfeld trockenlegen

Ein Streifen von 30 bis 50 cm entlang der Hauswand, frei von Laub, Rindenmulch und Blumentöpfen, entzieht ihnen das Versteck vor der Tür. Komposthaufen und Brennholz gehören weiter weg. Mehr dazu in der Schädlingsprävention im Garten.

Welche Hausmittel gegen Kellerasseln helfen wirklich?

Ehrliche Antwort: Die meisten Hausmittel wirken schwach oder gar nicht. Was zuverlässig funktioniert, ist nicht der Geruch eines Mittels, sondern der Entzug von Wasser und Versteck. Trotzdem lohnt der Blick auf die gängigen Empfehlungen.

  • Feuchte Zeitung oder halbe Kartoffel als Falle: funktioniert zum Absammeln. Die Tiere sammeln sich nachts darunter und lassen sich morgens entsorgen. Löst die Ursache nicht, ist aber harmlos.
  • Essig oder Zitronensaft: vertreibt kurzzeitig, verfliegt schnell. Auf Naturstein und Fugen nicht unbedenklich.
  • Kalk oder Backpulver streuen: kein belastbarer Nachweis. In feuchten Kellern verklumpt das Pulver ohnehin.
  • Lavendel, Nelken, ätherische Öle: angenehm für Menschen, für die Tiere bestenfalls kurzfristig störend.
  • Trocknen und Lüften: das einzige „Hausmittel” mit belegter Dauerwirkung.

Auffällig oft wird geraten, Spinnen im Keller zu dulden – und das hat einen sachlichen Kern: Spinnen sind laut Landesgesundheitsamt die Hauptfeinde der Asseln. Wer damit nichts anfangen kann, findet Alternativen unter Hausmittel gegen Spinnen und im Ratgeber zu Zitterspinne und Kellerspinne.

Wann ist ein Spray sinnvoll – und wann nicht?

Ein Spray ersetzt die Trockenlegung nicht. Solange die feuchte Stelle bleibt, kommen neue Tiere nach – jedes Mittel wirkt dann nur bis zur nächsten Wanderung. Sinnvoll ist es allein als Sperrriegel auf dem Eintrittsweg, zusätzlich zu den baulichen Schritten, nicht statt ihrer.

Patronus Insektenspray gegen Kellerasseln am Spalt einer Kellertür

Wichtig für die richtige Erwartung: Das Patronus Universal Insektenspray ist ein Abwehrmittel (Produktart PT 19) auf Basis von Pyrethrum und Geraniol. Es hält kriechende Besucher von behandelten Flächen fern – es ist kein speziell gegen Asseln zugelassenes Mittel, denn Kellerasseln sind Krebstiere und keine Insekten. Behandelt werden deshalb die Wege, nicht die Tiere: Fensterrahmen, Türschwellen, Lichtschächte und Sockelbereiche von außen.

So beschreibt es auch eine Kundenrückmeldung auf der Produktseite, in der Fensterrahmen und Fliegengitter von außen behandelt wurden. Weitere Mittel gegen bodennahe Lästlinge stehen in der Kategorie Produkte gegen Lästlinge, als Alternative das Patronus Insektenspray CEG.

In Vorratskeller gehört dagegen kein Mittel neben offen lagernde Lebensmittel. Dort hilft trockene, erhöhte Lagerung in geschlossenen Kisten.

Wie beugst du Kellerasseln dauerhaft vor?

Vorbeugen heißt, dem Haus die Feuchtigkeit und die Verstecke zu nehmen. Hältst du die Luftfeuchtigkeit im Keller dauerhaft unter etwa 60 Prozent und sind die bodennahen Öffnungen dicht, bekommst du das Thema in aller Regel nicht wieder.

Türspalt im Keller mit Dichtband abdichten, um Kellerasseln vorzubeugen
  • Hygrometer in Keller und Waschküche aufstellen
  • im Sommer nachts lüften, im Winter kurz und kräftig
  • Wäsche nicht dauerhaft im Keller trocknen
  • Laub aus Lichtschächten entfernen, besonders im Herbst
  • Regenrinnen prüfen, Wasser vom Sockel wegführen
  • Pflanzkübel und Brennholz von der Hauswand abrücken
  • Kartoffeln und Gemüse erhöht und geschlossen lagern

Der Herbst ist die entscheidende Jahreszeit: Wird es nass und kalt, suchen viele bodennah lebende Arten geschützte Plätze – ähnlich wie die Waldschabe im Haus, die ebenfalls harmlos ist. Auch Schimmel im Keller zeigt sich dann zuerst.

Fazit: Die Assel ist der Bote, nicht das Problem

Asseln sind harmlose Krebstiere, die weder beißen noch Krankheiten übertragen noch Bausubstanz angreifen. Ihr Auftauchen ist trotzdem ein nützliches Signal: Es zeigt zuverlässig an, wo im Haus es zu feucht ist. Wer nur die Tiere entfernt, hat das Symptom beseitigt; wer die feuchte Stelle findet, das Problem.

Die bewährte Reihenfolge: absaugen, Ursache suchen, Luftfeuchtigkeit senken, Eintrittswege schließen, Umfeld freiräumen. Ein Abwehrmittel auf den Zugangswegen ergänzt das – ersetzen kann es die Schritte nicht. Im Garten darf das Tier bleiben: Dort ist es ein Humusbildner.

Häufige Fragen zu Kellerasseln

Sind Kellerasseln gefährlich für Menschen oder Haustiere?

Nein. Die Tiere beißen und stechen nicht und übertragen keine Krankheiten. Auch für Hunde und Katzen sind sie ungefährlich. Die Belastung ist rein optisch. Ein Gesundheitsrisiko entsteht allenfalls indirekt durch die Feuchtigkeit, die sie anzieht und die Schimmel begünstigt.

Bedeuten Kellerasseln automatisch Schimmel in der Wohnung?

Nicht zwingend, aber beide zeigen dieselbe Ursache an: dauerhaft hohe Feuchtigkeit. Findest du die Tiere in der Wohnung, prüfe die Ecke gezielt auf dunkle Flecken, muffigen Geruch und feuchte Wände – häufig liegt beides nah beieinander.

Vermehren sich Kellerasseln in der Wohnung?

In normal beheizten Wohnräumen nicht. Die Tiere brauchen hohe Luftfeuchtigkeit und vertrocknen in Heizungsluft rasch. Eine Vermehrung ist nur in dauerfeuchten Bereichen möglich – nassem Keller, Kriechkeller oder Waschküche. Ein Weibchen trägt etwa 10 bis 70 Eier in einem Brutbeutel an der Bauchseite.

Wie lange leben Asseln?

Asseln erreichen ein Lebensalter von etwa drei bis vier Jahren. Die Jungtiere verlassen den Brutbeutel nach rund 16 Tagen und sehen den erwachsenen Tieren bereits ähnlich – ihnen fehlt zunächst nur das siebte Laufbeinpaar, das sich erst über zwei weitere Häutungen ausbildet.

Warum sehe ich die Tiere plötzlich am Tag?

Tagaktivität ist ein Trockenheitszeichen. Asseln sind lichtscheu und normalerweise nur etwa eine Stunde in der Nacht unterwegs. Ihre Lichtscheu überwinden sie nur bei Trockenheit – dann suchen sie auch tagsüber Wasser. Sichtbare Exemplare sprechen eher für eine austrocknende Umgebung als für einen wachsenden Bestand.

Kann ich Kellerasseln einfach nach draußen setzen?

Ja, und das ist oft die beste Lösung. Im Garten sind sie Nützlinge, die Laub zersetzen und Humus bilden. Aufkehren und in ein Beet oder auf den Kompost setzen genügt. Damit sie nicht zurückkommen, sollte der Streifen an der Hauswand frei von Laub und Brettern bleiben.

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berndt@patronus.shop

Gründer von Patronus

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