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Giardien

Giardien sind mikroskopisch kleine Parasiten, die weltweit vorkommen und den Dünndarm von Tieren befallen, zum Beispiel von Hunden und Katzen. Ein typischer Gefahrenherd sind Kothaufen bereits infizierter Tiere. Symptome bei einer Giardieninfektion sind Durchfall und andere Magen-Darm-Beschwerden. Ein Giardienbefall sollte sofort tierärztlich behandelt werden.

Klasse

Zoomastigophora

Gattung

Diplomonadida

Familie

Hexamitidae

Art

Giardia duodenalis, Giardia agilis, Giardia muris, Giardia ardeae, Giardia psittaci, Giardia microti

Befallzeitraum in Deutschland

  • JAN
  • FEB
  • MÄR
  • APR
  • MAI
  • JUN
  • JUL
  • AUG
  • SEP
  • OKT
  • NOV
  • DEZ

Lebensraum

Als Parasiten suchen sich Giardien einen Wirt: Ihr bevorzugter Lebensraum ist der Dünndarm von Säugetieren, Vögeln, Amphibien und Reptilien. Ist ein Tier von Giardien befallen, scheidet es über Wochen hinweg ansteckende Zysten aus, die in Gewässern und in feuchten Böden monatelang überleben können.

Äußerliche Merkmale

Größe

7 bis 20 µm

Form

birnenförmig

Färbung & Aussehen

Mit dem bloßen Auge sind Giardien nicht sichtbar. Unter dem Mikroskop sehen sie aus wie kleine, gelbe Gespenster. Sie haben zwei Zellkerne und acht fadenförmige Zellfortsätze (Geißeln).

Beine

8

Eigenschaften

Art

Parasiten

Schaden

Giardieninfektion (Giardiose), die zwischen Tier und Mensch übertragbar ist (eine sogenannte Zoonose); mögliche Symptome sind Durchfall, Dehydratation, Magen-Darm-Beschwerden, Immunschwäche, Gewichtsverlust, Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsenentzündungen

Nahrung

Stärke aus der Dünndarmschleimhaut

Tageszeit

Tag und Nacht

Lebensdauer

bis 3 Monate (unter optimalen Bedingungen auch länger)

Befall

Dünndarmschleimhaut, Kot, fäkal kontaminierte(s) Futter, Wasser, Erde

Nutzen

Giardien sind ein Teil des Ökosystems und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei

Bekämpfung

Medikamente und Schonkost:

Infizierte Tiere sollten sofort tierärztlich behandelt werden. Oft helfen Medikamente gegen die Beschwerden. Auch Schonkost und die Gabe von Prä- und Probiotika zum Regenerieren der Darmschleimhaut sind ratsam.

Kot einsammeln:

Um eine mögliche Ansteckungsgefahr einzudämmen, Tierkot immer in Plastiktüten einsammeln und gut verschlossen entsorgen.

Gründlich reinigen:

Trink- und Futternäpfe, Spielzeug und Textilien regelmäßig gründlich säubern und/oder heiß waschen.

Stehende Gewässer meiden:

Hunde nicht aus Pfützen oder anderen stehenden Gewässern trinken lassen. Hier können Giardienzysten mehrere Wochen überleben.

Die effektive Lösung

Bewertet mit 4.86 von 5, basierend auf 43 Kundenbewertungen

(43 Bewertungen)

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Zecken

Zecken kommen zwischen Frühling und Herbst vor, besonders auf Wiesen und in Wäldern. Sie befallen Tiere und Menschen und können gefährliche Krankheiten übertragen.

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Trauermücke

Trauermücken sind ganzjährig aktiv. Sie legen ihre Eier bevorzugt in feuchte Pflanzenerde und werden so rasant zur Plage in den eigenen vier Wänden.

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Tigermücken sind besonders im Spätsommer und Frühherbst aktiv. In der Dämmerung schwärmen sie auf der Suche nach Nahrung aus, um Mensch und Tier zu stechen – eine echte Plage, vor allem für Allergiker.

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Mücke

Stechmücken sind vor allem im Spätsommer und Frühherbst aktiv. Es gibt tag- und nachtaktive Tiere, die auf der Suche nach Nahrung Mensch und Tier stechen, um dessen Blut zu saugen.

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Dörrobstmotte

Dörrobstmotten kommen ganzjährig in Haushalten vor. Sie besiedeln bevorzugt Vorratsschränke, wo ihre Larven sich von vielen Lebensmitteln ernähren und diese verunreinigen.

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Mehlmotte

Mehlmotten kommen vor allem im Spätsommer in Haushalten vor. Sie besiedeln bevorzugt Vorratsschränke, wo ihre Larven sich von vielen Lebensmitteln ernähren und diese verunreinigen.

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Kleidermotte

Kleidermotten kommen vor allem in den Sommermonaten in Haushalten vor. Sie besiedeln bevorzugt Kleiderschränke, wo ihre Larven sich an Textilien zu schaffen machen.

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Stubenfliege

Schmeißfliegen kommen besonders in den warmen Monaten vor. Auf der Suche nach Nahrung kommen sie in die Nähe von Mensch und Tier und werden in Scharen so schnell zur Plage.

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Schmeißfliege

Schmeißfliegen kommen besonders in den warmen Monaten vor. Auf der Suche nach Nahrung kommen sie in die Nähe von Mensch und Tier und werden in Scharen so schnell zur Plage.

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Fruchtfliege

Fruchtfliegen kommen besonders in den warmen Monaten vor. Sie legen ihre Eier auf Lebensmitteln ab. Weil sie sich so rasant vermehren, werden sie für den Menschen schnell zur Plage.

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Fliege

Fliegen kommen von Frühjahr bis Herbst vor und halten sich auf der Suche nach Nahrung bevorzugt in Menschennähe auf. Sie sind harmlos, können aber lästig sein.

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Wespe

Wespen kommen vor allem in den Sommermonaten vor. Auf der Suche nach Nahrung oder zum Nestbau kommen sie häufig in Menschennähe und stechen zu.

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Papierfischchen gibt es ganzjährig in Haushalten. Sie kommen häufig über Kartonagen oder Papier in menschliche Behausungen und können hier zur Plage werden.

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Bremsen gehören zur Ordnung der Zweiflügler. Es gibt weltweit etwa 4.000 Arten, von denen rund 60 in Europa vorkommen. Die Männchen ernähren sich vornehmlich von Pollen und Nektar, die Weibchen zählen zu den blutsaugenden Insekten und können den Menschen stechen.

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